Wir sind Mambo! – Fünf Fragen an Marion Riedel

Mambo lebt vom Beitrag jeder einzelnen unserer Mambo-Mitarbeiterinnen. Nicht zuletzt sie sorgen durch ihren täglichen Einsatz dafür, dass die Versorgungssituation für Patienten und Ärzte Stück für Stück weiter verbessert wird. Deshalb möchten wir unsere Mitarbeiterinnen hier genauer vorstellen. Denn sie sind Mambo!


Marion Riedel, Projektmanagerin und Dialogpartnerin


Was ist Deine Mambo-Aufgabe?


Ich bin als Mambo-Managerin und Dialogpartnerin zum einen für den Kontakt zu den Mambo-MFAs (Medizinische Fachangestellte) zuständig. In jeder Praxis unserer teilnehmenden Mambo-Ärzte gibt es mindestens eine engagierte Mambo-MFA. Wir stehen uns gegenseitig als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung und sind im stetigen Austausch. Ich besuche zudem oft die Mambo-Praxen und unterstütze das Projekt von der Arztakquise über die Einschreibeschulung bis hin zu Fragen rund um das Versorgungsprogramm.


Was ist Dein persönlicher Mambo-Moment?


Um sowohl den Arzt als auch die MFA in der Praxis zu unterstützen, informiere ich auf Wunsch die Patienten über unser Versorgungsprogramm in den Praxen vor Ort. Ich erlebe dadurch den wertvollen Kontakt mit den Patienten selbst.

Eine alleinstehende betagte Patientin nahm mich während unseres Gespräches in den Arm und freute sich so sehr über die angebotene Beratung in ihren eigenen vier Wänden, sodass sie anfing zu weinen. Sie fühlte sich bereits seit längerer Zeit in Alltagssituationen überfordert und wusste nicht, wie sie ihre Situation allein bewältigen soll. Nun sah sie wieder eine Möglichkeit, durch einen anstehenden MoniKa-Besuch, verschiedene Lösungswege zu erhalten. Es sind unter anderem diese Erfahrungen, die deutlich machen, wie wichtig unser Versorgungsprogramm ist. Es werden gemeinsam hilfreiche Lösungswege für die Patienten geschaffen. Durch eine auf sie zugeschnittene Unterstützung ist es möglich, wieder mehr Sicherheit und Lebensqualität zu gewinnen um sich zum Beispiel zu Hause wieder optimaler versorgen zu können. Dieses aus der Perspektive miterleben zu können, hier auch tatkräftig mitwirken zu können, ist für mich ein großer Gewinn und macht unsere Arbeit wertvoll und bereichernd.


Was hast Du durch Mambo gelernt?


So etwas wie Mambo gab es vorher einfach noch nicht. Ein innovatives Versorgungsprojekt mit dem Ziel, dieses in die Regelversorgung zu bringen, bringt täglich neue Herausforderungen mit sich. Unsere Prozesse sind dabei immer wieder neu und auf diese Herausforderungen zugeschnitten, Arbeitsschritte wiederholen sich kaum. Das ist es, was die Arbeit so spannend macht. Und deshalb lernen wir wirklich jeden Tag etwas Neues hinzu.


Was macht Mambo zu einem wichtigen Versorgungsbaustein?


Zunächst einmal muss man feststellen: Der Versorgungsbedarf der Patienten steigt und die Anzahl versorgender Ärzte wird immer geringer. Und multimorbide Menschen benötigen einen sehr hohen Kommunikations- und Koordinationsaufwand. Genau hier kommt Mambo ins Spiel: Mit Hilfe unserer MoniKas gewinnt der Arzt mehr Zeit in seiner Sprechstunde, während der Patient mehr „Kümmerzeit“ bekommt. Das Projekt schafft damit optimale Versorgungsstrukturen über den medizinischen Bedarf hinaus. Einerseits mit vorbeugenden Maßnahmen, bevor akuter Handlungsbedarf vorliegt, zum anderen ambulant versorgend, um die Lebensqualität der Patienten zu steigern. Diese kostenlose Möglichkeit für den Patienten gab es bislang in dieser Form noch nicht. Und ich erlebe täglich, dass die Notwendigkeit dafür besteht.


Was wünschst Du Mambo für die Zukunft?


Ich wünsche Mambo aus vollem Herzen, dass es nach dem Ende des Förderzeitraums in die Regelversorgung eingebunden wird. Ich hoffe sehr, wir können mit unserer Arbeit weiterhin dazu beitragen, dass multimorbide Patienten und auch deren Angehörige von unserem Projekt profitieren und wertvolle Unterstützung und Hilfe erfahren.


Ich bin Mambo, weil …


... ich von unserem Projekt absolut überzeugt bin und dieses als Teil des Teams voll motiviert mit in Richtung Ziel bringen werde.


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