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ÜBER MAMBO

Mambo – Menschen ambulant betreut, optimal versorgt

Mambo ist das umfassende Versorgungsprogramm von der pronova BKK und dem Regionalem Gesundheitsnetz Leverkusen mit seinen 80 angeschlossenen Haus- und Fachärzten. Es wird unterstützt aus dem Innovationsfonds der Bundesregierung zur Förderung innovativer Projekte im Gesundheitswesen und schließt eine bisher eher weniger beachtete Versorgungslücke in der häuslichen Betreuung chronisch kranker Menschen. Mambo bietet multimorbiden Patienten Wissen und Leistungen über die Regelversorgung hinaus. Einzigartig dabei ist die Rolle der MoniKa (Monitoring- und Kommunikationsassistentinnen) als direkte Ansprechpartnerin der Patienten zu Hause und in der Praxis. Sie hilft den Menschen bei der Optimierung und Koordination ihrer Gesundheitsversorgung – zum Vorteil von Patienten und Ärzten, die in der Sprechstunde mehr Zeit für das Wesentliche haben: die medizinische Gesundheit. Für eine optimale Versorgung, individuell auf den einzelnen Patienten abgestimmt, wie es sie in dieser Form sonst nicht gibt. 

Ziel ist eine Neugestaltung der Regelversorgung

Mambo wird wissenschaftlich begleitet vom Institut für Medizinsoziologie, Versorgungsforschung und Rehabilitationswissenschaft (imvr) der Universität Köln. Mit seinem Schwerpunkt in der Rubrik Delegation nicht-ärztlicher Leistungen und Informationssubstitution gehört es in den Kreis der geförderten Projekte der neuen Versorgungsformen. Ziel ist eine Neugestaltung der Regelversorgung aufgrund der Herausforderungen der zukünftigen Gesundheitsversorgung. Mambo wird bis 2020 mit rund 3,4 Millionen aus dem Innovationsfonds im Auftrag der Bundesregierung zur Förderung innovativer Projekte im Gesundheitswesen unterstützt. Das Projekt richtet sich zentral an die Versicherten der pronova BKK. Alle 80 niedergelassenen Haus- und Fachärzte als Mitgliedspraxen des Regionalen Gesundheitsnetzes Leverkusen können mitmachen und profitieren. Ziel des Projektes ist es, dass die Menschen entsprechend ihres jeweiligen Befundes in einen festen Betreuungszyklus aufgenommen werden können. Dabei steht den Mambo-Patienten ein breites Angebot mit Informationen und Maßnahmen zur Verfügung. 

MoniKa, Mambo MFA (Medizinische Fachangestellte) und Netzakte 

Die Monitoring- und Kommunikationsassistentin(MoniKa) ist so etwas wie der verlängerte Arm des Arztes. Sie hat einen 360 Grad Blick auf den Patienten, erfasst die häusliche Situation, unterstütz beim Einbinden von Freunden und Familienmitgliedern, aktiviert eventuell erforderliche zusätzliche Maßnahmen wie Pflege oder Hilfsmittel und gleicht Medikamente ab. Ebenfalls Teil von Mambo sind die Medizinischen Fachangestellten (Mambo-MFA). Sie betreuen die Patienten in der Praxis und beantworten Fragen zu Mambo, beziehungsweise leiten auch zur MoniKa weiter. Mambo-MFA und MoniKa tauschen sich regelmäßig aus und halten ihre Ergebnisse in der digitalen Netzakte VitaLeV fest. Darin fassen auch die angeschlossen Hausärzte die aktuellen Informationen über Behandlungen und Medikamente zusammen. So sind Diagnosen, verordnete Arzneimittel und alle medizinisch relevanten Daten zu jeder Zeit von allen beteiligten Ärzten unter Berücksichtigung des Einverständnis des Patienten abrufbar.